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Der Kalender ist ein System zur Einteilung der Zeit in regelmäßige Abschnitte. Seine astronomischen Wurzeln basieren auf empirisch feststellbaren Zyklen wie Bewegung der Erde um die Sonne und Mondphasen. So wie wir ihn heute kennen existiert der Kalender gerade mal etwas länger als 400 Jahre. Seine Ursprünge reichen jedoch bis in die Antike zurück. Von den Ägyptern und Mesopotamiern bis zu den Babyloniern findet man Zeugnisse für Kalenderkultur.
Jede der antiken Kulturen hat Spuren in unserem heutigen Kalendersystem hinterlassen. So geht die Orientierung am Sonnenzyklus auf die Ägypter zurück, die Einteilung der Woche in 7 Tage auf die Babylonier. Mond- und Sonnenkalender, als die bekanntesten Kalendertypen orientierten sich an Mond- oder Sonnenzyklen. Die alten Ägypter um 2900 v.Chr. teilten das Jahr in 12 Monate mit 30 Tagen ein.
Um 238 v.Chr. versuchte man eine Kalenderreform durch- und einen Schalttag einzuführen, der alle 4 Jahre eingefügt werden sollte. Diese Reform scheiterte, ist jedoch Grundlage unseres Kalenders. Ganz anders rechnete man im alten Rom, denn dort wurde das Jahr in 10 Monate aufgeteilt und hatte 304 Tage. Auch hier fand eine Kalenderreform statt und zwei zusätzliche Monate (Januar(ius) und Februar(ius)) wurden eingeführt. Basis war das Mondjahr mit 355 Tagen.
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