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Ein Meilenstein in der Kalendergeschichte war die Begegnung Julius Caesars 45 v.Chr. mit dem ägyptischen Sonnenkalender, der auf dem Sonnenjahr basierte. Er kommt unserer heutigen Jahreszeitmessung schon recht nahe.
Das Jahr hatte demnach 365,25 Tage somit musste alle 4 Jahre ein Schalttag eingefügt werden. Dieses Jahr hatte dann 366 Tage. Julius Caesar übernahm die Grundlagen dieses Systems und schuf damit den als julianischen Kalender bekannten Typ. Der Jahresbeginn wurde vom März auf Januar verlegt und die Zeitrechnung ließ man mit der Gründung Roms im Jahre 753 v.Chr. beginnen. Der julianische Kalender hatte von kleinen Vertauschungen zwischen den Monatslängen über 1600 Jahre bestanden. Denn erst im Jahre 1582 wurde die letzte einschneidende Kalenderreform durchgeführt, welche bis heute gültig ist.
Während des Pontifikats von Papst Gregor XIII, stellte man Ungenauigkeiten in Bezug auf den Frühlingsbeginn fest. Bis dahin galt die Regel, dass jedes Jahr in dem die Jahreszahl durch 100 ohne Rest teilbar ist – entgegen der 4-Jahres-Regel für das Schaltjahr – ausfällt. Diese Regel wurde noch weiter dahingehend verfeinert, dass bei jeder Jahreszahl, die sich ohne Rest durch 400 teilen lässt – entgegen der 100-Jahres-Regel – das Schaltjahr dann doch wieder stattfindet.
Der gregorianische Kalender hatte sich nach der Reform erst nach und nach in den meisten Ländern durchgesetzt. So übernahm Russland beispielsweise den gregorianischen Kalender erst im Jahre 1918 und löste den bis dato gültigen julianischen Kalender ab.
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