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Der Weltkalender

Immer wieder gab es Bestrebungen den gregorianischen Kalender zu reformieren. Die Grundidee stammte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Im 20. Jahrhundert starteten Initiativen im Völkerbund und später in der UNO für eine grundlegende Kalenderreform. Das Modell, welches hierbei Pate stand war der Weltkalender. Er unterteilt das Jahr in 12 Monate, in 4 Quartale zu je 91 Tagen. Dadurch bleibt die Tagreihung in jedem Quartal die gleiche. Die jeweils ersten Quartalsmonate Januar, April, Juli, und Oktober zählen 31 Tage, alle übrigen Monate 30 Tage. Jedes Tagesdatum fällt hierdurch in jedem Jahr auf den gleichen Wochentag. In der Jahresmitte und am Jahresende wird ein wochenfreier Schalttag eingeschoben.

Die Vorzüge dieses Systems sind zweifelsfrei, statistischer Natur denn die Quartale werden direkt vergleichbar. Nachteile indessen ergeben sich aus der zweimaligen Schalttageinfügung, was einen Bruch der jahrtausendealten, seit den Babyloniern bestehende Tradition der 7-Tage-Woche bedeuten würde. Kritische Stimmen halten dem System zudem vor, dass es die Integration von beweglichen Feiertagen erschwere, wie beispielsweise das Osterfest, das an astronomische Ereignisse gebunden ist.

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