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Grob einteilen lassen sich die Kalendersysteme nach ihren astronomischen Bezugsgrößen. Sowohl historisch als auch in der Gegenwart spielen Sonnen- und Mondzyklen hierbei die zentrale Rolle.
Der meist verbreitete Kalender, der gregorianische geht auf das Sonnenjahr zurück. Sein Vorläufer, der julianische hat seine Wurzeln wiederum im ägyptischen Sonnenkalender. Die Vorteile des Solarkalenders zur Einteilung der Zeit ist, dass sich hierdurch der wiederkehrende Zyklus der Jahreszeiten abbilden lässt. Der Frühlings-/Herbstbeginn mit Tag- und Nachtgleiche sowie der Sommerbeginn mit dem längsten, als auch der Winterbeginn mit dem kürzesten Tag fallen damit auf festgelegte Tage im Kalender.
Die geringfügigen Abweichungen von einem Viertel Tag pro Jahr werden durch Einfügung eines Schalttages im Vier-Jahres-Rhythmus ausgeglichen. Da es nicht exakt ein Viertel-Tag ist müssen im 100- und 400-Jahres-Rhythmus ebenfalls schalttagtechnische Korrekturen erfolgen.
Der Schalttag wird traditionell an den kürzesten Monat Februar angehangen, so dass es in der Regel alle vier Jahre einen 29. Februar gibt.
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